Die Gewürzinseln

Zwischen dem Meer der Stürme und dem Meer der Träume gelegen erstreckt sich die Kette der Gewürzinseln für mehr als tausend Meilen von der aznarischen Halbinsel aus südwärts. Während die nördlichen Inseln in tropischem Klima liegen und überwiegend von Regenwald bedeckt sind, sind die südlicheren Inseln schon kühleren Winden ausgesetzt. Die meisten Gewürze die den Inseln ihren Namen gegeben haben sind im Norden zu finden. Waren aus allen Teilen des Archipels können anderswo hohe Preise erziehlen, da eine Reise zu den Inseln eine gefährliche Fahrt über die offene See erfordert, was nur eine Minderheit von Händlern wagt.

Spice Islands

Politisch zerfallen die Inseln in eine Vielzahl von kleinen Stammeskönigreichen. Die größte Stadt ist Chalassi auf der nördlichsten Insel Chalata mit einem Tiefwasserhafen der für Handelsschiffe geeignet ist. Große Viertel mit befestigten Steinbauten zeugen von einer glorreichen Vergangenheit, aber tatsächlich erstreckt sich der Einfluß der Stadt auf höchstens ein Drittel der Insel. Da eine schroffe Gebirgskette das Rückgrat der Landmasse bildet, ist die östliche Seite der Insel sehr viel wasserreicher als Orilla auf der westlichen Seite. Hier bieten grasbestandene Hügel und lichte Wälder gute Möglichkeiten für Ackerbau, und eine Flußmündung bietet einen - wenn auch gefährlichen -Ankerplatz.

Der nächstgrößere Hafen ist Gantai auf der Insel Hana'e. Die Stadt ist auf Hügeln gelegen die von einem ansonsten nur schwer zu passierenden Sumpf umgeben sind. Penan auf der westlichen Seite der Insel ist wenig mehr als ein Fischerdorf.

Die dritte Insel in der Reihe, Kima'e, ist im Wesentlichen eine mittelgroße, von vielen Schluchten durchzogene Gebirgskette die von dichtem Wald umrahmt ist - tropischer Regenwald im Norden, subtropischer Laubwald im kühleren Süden. Auf Kima'e lassen sich viele Pflanzen und Pilze finden die auf keiner anderen Insel des Archipels vorkommen.

Die südlichsten Inseln, Katai und Soare, sind nur dünn bevölkert und werden nur wenig aufgesucht. Wenig mehr ist dort zu finden als eine Handvoll verstreuter Fischerdörfer.

Zahlreiche kleinere Inseln - manche mit, manche ohne Namen - umgeben die fünf Hauptinseln. Die allermeisten sind nicht permanent bewohnt, auch wenn sie als Stützpunkt für Fischzüge oder als religiöse Orte dienen.


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