Erissa

Zwischen den Gebirgsketten des Hochlands von Bhatar im Westen und dem Meer der Stürme im Osten, und jenseits der Salzwüste im Norden liegt das tropische Königreich Erissa. Es ist ein Land von dichten Regenwäldern, sanften Hügeln und smaragdgrünen Inseln in einem azurnen Meer.

Erissa

Erissa ist ein weltoffener Ort der Fremde willkommen heißt, und das Königreich wird oft von Händlern von den Ländern am Mittleren Meer besucht - sei es über die Seeroute durch die Enge von Harantish, oder über die östliche Karawanenroute. In Erissas warmem Klima wachsen viele Gewürze die im Norden begehrt sind - auf der anderen Seite mangelt es an Rohmaterial wie Erz oder Stoffen. Der Handel über das Meer zieht fast unvermeidlich Piraten an - sowohl solche die sich in kleinen Schiffen an der sonnenverbrannten Küste der Salzwüste verbergen, als auch die die aus Hanassar in Moih operieren. Die Seefalken, Erissa's Kriesgflotte, patroulliert die Küsten in kleinen und schnellen Segelschiffen um der Plage Herr zu werden.

Während die meisten der Händler die über die Karawanenroute kommen in der Hauptstadt Erissa ihre Geschäfte machen dominiert die nördliche Stadt Rilannon den Seehandel. Nur die abenteuerlustigsten Händler riskieren die piratenverseuchten Gewässer weiter südlich um in Moih die besten Preise zu erzielen.

Erissa's Binnenland ist wesentlich weniger dicht bevölkert als die Küste, und die meisten Ansiedlungen folgen den Flüssen. Mehrere, längst vergessene Ruinenstädte künden von den Stämmen die das Land bewohnten lange bevor die heutigen Erisser sich ansiedelten.

Alte Volkssagen erzählen wie vor langer Zeit die Magierin Nunara das Königreich aus den Klauen der Mächte der Tiefe entriss - und wie noch jetzt, im Süden, diese Mächte immer noch präsent sind - besonders um die versunkene Insel Utuna herum, ehemals Nunara's Heimat. Was auch immer der Kern dieser Sagen sein mag - die Seeleute wissen daß seltsame Dinge in den tiefen Abgründen der See in diesen Gebieten geschehen, und mehr als ein Schiff das der verfluchten Küste zu nahe gekommen ist, ist nie wiedergekehrt.


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